Starnberg schafft Straßenausbaubeiträge ab!

Der Starnberger Merkur berichtet heute, dass Starnberg die Straßenausbaubeiträge abschaffen will [1]. Durch die Ausbaubeiträge können Gemeinden fast beliebig Straßen bauen und die Kosten mit bis zu 90% auf die Anlieger umlegen.

Dies kann bei den betroffenen Grundeignern Kosten im fünfstelligen Eurobereich verursachen, ohne dass diese Einfluss auf den Straßenbau nehmen können. Vermieter können diese Kosten nicht einmal auf die Mieter umlegen, was dazu führt, dass diese unter Umständen für Straßen zahlen, welche diese nicht benutzen. Auch können die Kosten junge Familien bei ihren Wunsch nach einem Eigenheim überfordern sowie Rentner ihre Altersvorsorge kosten.
Die Straßen benutzt jeder und sollten deshalb auch von der Gemeinschaft bezahlt werden. Deshalb setzt sich Rosmarie Brosig von den Bürgen für Gilching seit Jahren für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung in Gilching und ganz Bayern ein. Um diesen Engagement politischen Nachdruck zu verleihen, bittet Frau Brosig alle Bürger die Petition „Straßen saniert – Bürger ruiniert!? Weg mit der Straßenausbaubeitragssatzung“ [2] zu unterstützen. (wir berichteten [3])

[1] http://www.merkur-online.de/lokales/starnberg/starnberg/starnberg-schafft-ausbaubeitraege-4823741.html
[2] https://www.openpetition.de/petition/online/strassen-saniert-buerger-ruiniert-weg-mit-der-strassenausbaubeitrags-satzung
[3] Fernsehbeitrag zu Straßenausbaukosten

1 Kommentar zu Starnberg schafft Straßenausbaubeiträge ab!

  1. Dann wäre es ein bürgerfreundlicher Schritt, wenn die Stadt Gilching diese Satzung ebenfalls außer Kraft setzte.
    Aber ich befürchte, daß man wegen des Baus des völlig überdimensionierten neuen Rathauses, zukünftig jeden nur möglichen Euro aus den Bürgern herauspressen muß und wird.
    So ein Protzbau ist absolut unzeitgemäß. Das Geld wird über Jahre hinweg an anderer Stelle fehlen.

Leave a Reply to FJS Cancel reply

Bitte lösen Sie folgende Aufgabe *